Meere, Zum Reisen
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Nach der Kreuzfahrt kommen die Seebeine

Auf vielen Kreuzfahrtschiffen merkt man nur bei starkem Seegang überhaupt, dass man auf einem Schiff ist. Stabilisatoren im Rumpf sorgen für eine ruhige Lage und höchstens beim An- und Ablegen im Hafen merkt man die Vibrationen der Maschinen.

Ich merke immer erst, dass ich auf Kreuzfahrt war, wenn sie wieder vorbei ist. Dann kommen nämlich die Seebeine (eigentlich ein seemänischer Fachbegriff, der die Fähigkeit beschreibt, trotz rauer See auf Deck zu gehen; die Verwendung in diesem Zusammenhang habe ich aber schon in diversen Kreuzfahrtforen gesehen).

Die AidaBlu im Hafen von Las Palmas/Gran Canaria

Die AidaBlu im Hafen von Las Palmas/Gran Canaria

Sobald man wieder einige Zeit an Land ist (bei mir meistens nach ein bis zwei Tagen), wird einem beim Gehen minimal schwindlig und der Raum schaukelt ein bisschen. Der Gleichgewichtsinn hat sich wohl während der Kreuzfahrt daran gewöhnt, das Schaukeln auszugleichen und versucht das an Land weiterhin – nur, dass dann die Umgebung gar nicht mehr schaukelt.

Bei der letzten Kreuzfahrt hatte ich diese Phase ob des nachgelagerten Aufenthalts in Barcelona, bei früheren dann zuhause. Witzigerweise spüre ich zuhause es am stärksten in der Küche. Vielleicht läuft unter ihr eine Wasserader 😉

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