Alle Artikel mit dem Schlagwort: Zug

Tapas im Thalys

Neulich habe ich Freunde in Brüssel besucht. Von Köln aus braucht der Thalys ca. zwei Stunden. Für den Juli gab es Tickets ab 19 Euro für die zweite Klasse und 29 Euro für die erste Klasse. Also hab ich mir mal den Spaß der ersten Klasse gegönnt. Denn neben mehr Platz sollte es auch einen Snack und Getränke kostenlos geben. Und in der Tat: Der Zug war noch nicht aus Brüssel raus, da rollte schon wie im Flugzeug ein Trolley durch die Gänge, aus dem zum Abendessen kalte Tapas mit warmem Brot verteilt wurden. Die waren sehr lecker. Auch die Getränkeauswahl war gut. Neben diversen Softdrinks gab es Bier und Wein, nicht auf ein Glas beschränkt. Direkt danach gingen die freundlichen Herren noch mit Kaffee und Tee durch die Reihen. Jedoch waren sie nicht schnell genug mit dem Abräumen, sodass sich an den nächsten Bahnhöfen Zugestiegene auf Plätze setzen mussten, auf denen noch die Reste der Vorgänger zu finden waren (im Thalys gibt es automatisch eine Sitzplatzreservierung). WLAN über Grenzen hinweg Der Thalys hat wie …

Eisenbahn fahren macht in Holland mehr Spaß

Zum ersten Mal seit vielen Jahren war ich mit dem Zug in den Niederlanden unterwegs. Durch eine späte, blöde Verbindung, durfte ich fünf Mal umsteigen, um von Köln zum Flughafen nach Amsterdam zu fahren. Ja, das geht auch einfacher, aber es musste quasi sofort sein und da gab es nur noch diese Verbindung – oder welche mit noch mehr Umstiegen und zwischendurch Bussen… Der erste Zug der Niederländischen Eisenbahnen (NS) war noch ziemlich alt und heruntergekommen. Schlechte Sitze, es war laut und zugig. Aber es war ein Intercity. Das ließ mich für die weiteren Verbindungen nichts Gutes hoffen. Doch ich wurde positiv überrascht: Die nächsten beiden Intercitys waren sehr sauber, komfortabel, ruhig und hatten auch noch kostenloses WLAN. Zwar nicht besonders schnell, aber zuverlässig. Gleiches galt für die Umsteigebahnhöfe, wobei die Anschlüsse so gut aufeinander abgestimmt waren, dass ich da gar keine Zeit verbringen musste. Und man muss hier auch nicht erst seine Handynummer eingeben, um einen Code per SMS zu bekommen, den man dann wieder eintippen muss. Tolle Sache. Hinzu kamen sehr freundliche Schaffner. Alle fanden …