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Hotelzimmer, die in Erinnerung bleiben

Meine liebe Freundin Bettina hat zur Blogparade aufgerufen: Welche Zimmer sind Euch im Gedächtnis geblieben? Das sind auch bei mir so einige, mal weil sie schön waren, mal weil sie irgendwie komisch waren. Ich teile die Erfahrung, dass es im selben Hotel völlig unterschiedliche Zimmer gibt. So gibt es in meinem Lieblingshotel auf Gran Canaria, dem Costa Meloneras, wunderbar ruhige Zimmer zur Landseite. Als ich mal (gegen Aufpreis) ein Zimmer auf der „Meerseite“ gebucht hatte, war das direkt über der Terasse vom Restaurant, wo morgens früh schon lautstark das Frühstück vorbereitet wurde. Das Steigenberger Hotel in Bad Homburg Hier war ich in den letzten zehn Jahren öfter zu Gast. In den ersten Jahren einfach nur wegen der günstigen Arrangements. Das Hotel selbst hatte viel von seinem Glanz verloren (immerhin 5 Sterne), die Zimmer waren seelenlos und abgewohnt. Dann wurde einmal von oben bis unten durchrenoviert und seitdem ist es wieder eine Top-Adresse. Die Zimmer sind sehr aktuell designt (was vielleicht in ein paar Jahren wieder out ist) und ich fühle mich dort sehr wohl. Insbesondere …

Leibzsch

Oder auch Leipzig, wie man auf Hochdeutsch sagt. Es war mein erster Besuch in der sächsischen Metropole. Ich hatte schon lange eine Einladung, die ich mit dem Deutschland-Pass auf dem Rückweg von Berlin endlich wahrnehmen wollte. Angekommen in einem der größten Bahnhöfe Europas, der mittlerweile wie fast alle großen Bahnhöfe einem Einkaufszentrum gleicht und bei dem die Züge nur noch Nebensache sind, wartete ich auf meine Gastgeberin. Währenddessen ging draußen die Welt unter und ich sah Leipzig zunächst im Regen versinken. Weil wir dann erst in die Stadt wollten, plante ich meinen Koffer in einem Schließfach am Bahnhof zu lassen. Tja, das war nicht ganz so einfach. Obwohl mein Koffer nicht übermäßig groß war, passte er in kein Schließfach. Erst nach einer Viertelstunde weitere Schließfächer suchen und ausprobieren, ob der Koffer passt, hatten wir eins gefunden, in das ich ihn mit Mühe und Not reinquetschen konnte. Das hatte jedoch auch einen Vorteil: Der Regen hatte mittlerweile wieder nachgelassen, sodass die Stadtführung beginnen konnte. Seit der Wende ist in Leipzig im Prinzip alles saniert und/oder neugebaut worden. …