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Vabali in Berlin – mein neues Lieblings-Spa

Letztes Wochenende war ich wieder mal in Berlin und mehr oder weniger zufällig bin ich im Netz auf Vabali gestoßen. Vabali ist eine Saunalandschaft mit ein paar Saunen und Dampfbädern mitten in Berlin (wenige Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof entfernt). An einem regnerisch-trüben Herbsttag wie dem letzten Samstag war das der perfekte Ort, denn es war tagsüber ziemlich leer. Erst am späten Nachmittag wurde es für ein paar Stunden etwas voller, ab 22 Uhr war es dann wieder leer. Die Tageskarte kostet am Wochenende 30,50 Euro, unter der Woche 28,50 Euro.

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Anders als mein Haus-Spa, das Mediterana in Bensberg bei Köln, ist hier alles in einem einheitlichen Stil gehalten, der von Bali inspiriert sein soll. Da ich noch nie auf Bali war, kann ich das jetzt nicht beurteilen, aber es war wirklich schön. In einer Sauna-Landschaft darf man natürlich nicht fotografieren, weshalb ich mich auf die Bilder vom Eingangsbereich beschränken musste. Leider gibt es auf der Homepage auch noch nicht sehr viele, dafür bei Facebook.

2014-10-11 23.26.08-1Jedenfalls ist die ganze Anlage sehr geschmackvoll, eher schlicht statt verspielt. Viele natürliche Materialien wie Holz und Stein wurden verwendet und überall sind Buddha-Statuen zu finden. Es gibt gefühlt hunderte von bequemem Liegen drinnen und draußen und sogar einen Ruheraum mit Wasserbetten.

Die Saunameister haben tolle Aufgüsse gemacht. Ich hatte zum Beispiel einen Eukalyptus-Eis-Aufguss mitgemacht. Nach zwei Aufgussrunden wurde das Eis ausgeteilt, das mit Eukalyptus-Öl versetzt war. Damit hat man sich eingerieben und weiter ging’s mit Schwitzen. Danach hat sich die Haut wunderbar weich, wenn auch leicht ölig angefühlt.

Es gibt innen und außen kleine Pools, aber die sind mehr zum Plantschen als zum Schwimmen. Außerdem gibt es ein Kneipp-Tret-Becken, ein Eistauchbecken und ein heißes Becken, das einem Onsen nachempfunden ist.

Besonders hervorzuheben ist das hervorragende Essen. Die Speisekarte ist gar nicht so umfangreich und trotzdem sehr vielfältig. Es gibt Currywurst ebenso wie Salate, Pasta, Sandwiches oder Kuchen. Da wir das Vabali zu dritt besucht haben und den ganzen Tag da waren, konnten wir einen Großteil der Speisekarte „testen“. Nachhaltig beeindruckt hat mich das Dessert Himbeer-Thai-Curry. Das war quasi eine Himbeer-Kaltschale auf Basis von roter Curry-Paste, dazu eine große Kugel Joghurteis. Die Kellnerin hat uns empfohlen, das zu testen, jedoch nicht ohne den Hinweis, dass es vielen Gästen nicht schmeckt, weil es so ungewohnt sei. Es hat geschmeckt!

Der Service war übrigens durchweg freundlich und zuvorkommend, an der Kasse, im Restaurant und bei der Massage. Das möchte ich besonders betonen, weil ich in letzter Zeit viel zu oft schlecht gelauntes oder unmotiviertes Servicepersonal vor der Nase hatte.

Die Massagen finde ich persönlich zwar etwas teuer (50 Minuten 63 Euro, 25 Minuten 33 Euro), aber meine Sportmassage war jeden Cent wert (ich habe jetzt noch Schmerzen 😉 ) und die Preise für Anwendungen sind in anderen Spas auch nicht viel niedriger.

Jedenfalls werde ich versuchen, Vabali bei allen zukünftigen Berlin-Besuchen mit einzuplanen.

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