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Hotelzimmer, die in Erinnerung bleiben

Meine liebe Freundin Bettina hat zur Blogparade aufgerufen: Welche Zimmer sind Euch im Gedächtnis geblieben? Das sind auch bei mir so einige, mal weil sie schön waren, mal weil sie irgendwie komisch waren.

Ich teile die Erfahrung, dass es im selben Hotel völlig unterschiedliche Zimmer gibt. So gibt es in meinem Lieblingshotel auf Gran Canaria, dem Costa Meloneras, wunderbar ruhige Zimmer zur Landseite. Als ich mal (gegen Aufpreis) ein Zimmer auf der „Meerseite“ gebucht hatte, war das direkt über der Terasse vom Restaurant, wo morgens früh schon lautstark das Frühstück vorbereitet wurde.

Das Steigenberger Hotel in Bad Homburg

Hier war ich in den letzten zehn Jahren öfter zu Gast. In den ersten Jahren einfach nur wegen der günstigen Arrangements. Das Hotel selbst hatte viel von seinem Glanz verloren (immerhin 5 Sterne), die Zimmer waren seelenlos und abgewohnt. Dann wurde einmal von oben bis unten durchrenoviert und seitdem ist es wieder eine Top-Adresse. Die Zimmer sind sehr aktuell designt (was vielleicht in ein paar Jahren wieder out ist) und ich fühle mich dort sehr wohl. Insbesondere das Bad ist toll geworden mit den schwarzen Oberflächen und der riesigen Dusche.
Unabhängig davon kann man die Küche des Hauses sehr empfehlen, insbesondere der Brunch ist spitze. Hier geht’s zur Hotel-Webseite.

Das Wyndham Grand in Frankfurt

Ebenfalls ein sehr schönes Zimmer hatte ich im Wyndham Grand in Frankfurt. Etwas minimalistischer eingerichtet als in Bad Homburg und vor allem ein ziemlich kleines, aber dennoch schönes Bad. Dafür ist das Bett großartig: Es steht nicht wie üblich mit dem Kopfende an einer Seitenwand, sondern mitten im Zimmer. Ergo geht der Blick aus dem Bett heraus auf die Skyline von Frankfurt, was insbesondere nachts toll aussieht. Auch das Frühstück hier war toll.

Das nicht-genannte Hotel in Leipzig

Einen beruflichen Aufenthalt in Leipzig musste ich um eine Nacht verlängern. Leider war das erste Hotel nicht mehr verfügbar, sodass ich für die letzte Nacht umziehen musste. Das Hotel (immerhin 4 Sterne) lag am Stadtrand direkt an der Autobahn, das Zimmer war dennoch ruhig. An sich war es auch nett eingerichtet, aber ein paar Details fand ich doch gewöhnungsbedürftig. Ich vermute, es richtete sich in erster Linie an alleinreisende Herren, wobei ich davon keinem beim Frühstück gesehen habe. Denn es war dem Hotel sehr wichtig, dem Gast mit einem Flyer mitzuteilen, dass gewisse erotische Pay-TV-Kanäle kostenlos verfügbar seien und der Taschentuchspender direkt überm Schreibtisch schien irgendwie mit diesem Angebot zusammenzuhängen.

Die Tür zum Badezimmer hatte auf der Innenseite ein faustdickes Loch, jedenfalls konnte man das erahnen, da der darüber geklebte Aufkleber mit Kindermotiv die Umrisse des Lochs nur knapp kaschierte. Wenigstens war der Duschvorhang einigermaßen neu. Ansonsten tippe ich, dass das Hotel direkt nach der Wende als große Ost-Investition gebaut wurde und danach nicht mehr viele Handwerker gesehen hat.

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