Alle Artikel in: USA

Tag 11: Independence Day

Einer der wichtigsten Feiertage in den USA ist der 4. Juli, der Unabhängigkeitstag. Dieser Tag im Jahr 1776 gilt als Staatsgründung – Ende des Geschichtsunterrichts. Wir haben den Tag mit einem Picknick im Central Park begonnen. Später sind wir auf die andere Seite des Hudson Rivers nach Hoboken. Dort konnten wir dank Vitamin B auf einem Uni-Campus mit Blick auf Manhattan abends bei der Fortsetzung des Picknicks das Feuerwerk sehen. Das Feuerwerk ging ca. 30 Minuten und wurde von mehreren Schiffen im Hudson abgefeuert. (Das Video stammt nicht von mir)

Tag 10: Noch mehr Kunst

Weil es weiter regnete, stand heute das nächste Museum auf dem Programm: The Metropolitan Museum of Art. Untergebracht in einem riesigen Gebäude am Rand des Central Parks beherbergt dieses Museum eine große Sammlung aus allen Kulturepochen und Weltregionen. Es gibt ägyptische Tempel, mittelalterliche Waffen, viel aus der vergleichsweise jungen Geschichte der USA und genau wie einen Tag vorher viel zeitgenössische Kunst. Mehr Picasso, mehr van Gogh, mehr Warhol. Für dieses Museum müsste man eigentlich einen ganzen Tag einplanen, da mich aber Dadaismus nicht interessiert und ein Großteil der mittelalterlichen Kunst auch bei uns ähnlich zu sehen ist, habe ich mich auf das Wichtigste beschränkt und war am frühen Nachmittag fertig. Übrigens hat man von der Dachterrasse einen tollen Blick über den Central Park. Nachmittags „besichtigte“ ich noch die amerikanische Ausgabe von Aldi-Nord, Trader Joe’s.

Tag 9: Kunst mit Regen

Der ganze Tag bestand aus Regen in den unterschiedlichsten Formen. Mehr dazu später. Jedenfalls war der Schirm heute mein wichtigster Reisebegleiter. Als erstes bin ich ins MoMa, dem weltbekannten Museum of Art. Warhol, Klimt, Gauguin und viele mehr sind hier zu finden. Der erste Raum, den ich im MoMa besuchte, drehte sich zufällig um Kölner Künstler aus den 1980ern (von denen ich aber noch nie gehört hatte). Nun wieder zum Regen: Direkt neben dem MoMa ist zurzeit der Rain Room aufgebaut. In dieser Installation können die Besucher durch eine Regendusche laufen, die so programmiert ist, dass man nicht vom Regen getroffen wird, wenn man umher läuft. Um in den Rain Room rein zu können, muss man bis zu sechs Stunden warten. Oder man nimmt den Zuschauer-Gang. Dann kann man das Spektakel nur vom Rand betrachten und nicht durchlaufen, aber die Wartezeit verkürzt sich auf ein paar Minuten. Das MoMa sollte bei keinem Besuch in New York fehlen. Nach dem MoMa habe ich mich erneut mit Bekannten aus Deutschland getroffen, die auch gerade hier urlauben und …

Tag 8: Lego und Regen

Dieser Tag begann mit einem heftigen Regenschauer. Dummerweise war ich schon unterwegs und der Schirm lag im Koffer. Da lag er natürlich gut. Hätte auch nicht viel genutzt, weil auch die Schirmbesitzer rundherum in wenigen Sekunden durchnässt waren. Später habe ich dann für 5 Dollar einen neuen gekauft, den ich auch den Rest des Tages immer wieder gebraucht habe. Erster Programmpunkt des Tages war dann die Ausstellung „The Art of the Brick“. Nathan Sawaya hat viele große Werke der Kunstgeschichte mit Lego nachgebaut, zum Beispiel die Mona Lisa, Munchs Schrei oder den David von Michelangelo. Leider durfte man in der Ausstellung selbst nicht fotografieren. Es war sehr beeindruckend, mit welcher Präzision die Kunstwerke zum Teil im Originalformat nachgebaut wurden. Daneben hat Sawaya auch viele eigene Skulpturen mit Lego erschaffen. Danach konnte man sich draußen wenigstens wieder soweit bewegen, dass man mit Schirm trocken blieb. Ich bin dann zu Fuß nach Downtown und habe einen Stopp in 66 Perry Street in West Village gemacht. Insider erkennen die Treppe sofort. Für alle anderen: in diesem Haus lebt …