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Kreuzfahrt im Indian Summer

Ende Oktober habe ich eine Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 6 gemacht. Von New York aus ging es bis Sydney (Kanada) und wieder zurück. Weitere Stationen waren Boston, Bar Harbor und Halifax. All-inclusive auf der Mein Schiff 6 Das war meine erste Kreuzfahrt mit Mein Schiff – und bestimmt nicht die letzte. Bei Mein Schiff ist die Besonderheit, dass nicht nur alle Mahlzeiten, sondern auch alle Getränke inklusive sind. Ausnahmen sind Champagner oder irgendwelche hundertjährigen Whiskeys usw. Die Mein Schiff 6 ist erst vor kurzem in Dienst gestellt worden und ist damit auf dem allerneuesten Stand der Technik. Sie bietet Platz für 2.500 Passagiere und sie bietet wirklich viel Platz. Selbst an Seetagen ließ sich sowohl an Deck als auch in den vielen anderen Bereichen immer ein Plätzchen finden. Das lag vielleicht auch an der Jahreszeit. Wie bei den meisten Kreuzfahrten wird der Tagesablauf von den Liegezeiten in den Häfen und den Öffnungszeiten der Restaurants bestimmt. Bei Mein Schiff gibt es in den Hauptrestaurants keine festen Essenszeiten, man kann einfach kommen und nach einem Tisch …

Tag 13: Ab nach Hause

Den letzten Tag der Reise haben wir mit einem Brunch in Greenwich Village begonnen. Da wohnt auch die echte Sarah Jessica Parker, nur ein paar Blocks von Carries Appartement entfernt. Noch ein bisschen im Park relaxt und dann hieß es auch schon Koffer packen und ab zum Flughafen Newark. Von dort aus sieht man aus dem Terminal immer noch die Skyline von Manhattan… An dieser Stelle ein Fazit meiner Reise (ich gehe davon aus, dass der Heimflug ohne besondere Vorkommnisse vonstatten geht): New York ist eine sehr interessante Stadt. Um alles zu sehen, reichen vermutlich auch weitere zwei Wochen nicht. Fürs nächste Mal steht schon einiges auf der Agenda: Guggenheim, Rockefeller im Dunkeln, Harlem, die Freiheitsstatue und eine Broadway-Show. Und mal schauen, was bis dahin noch alles dazukommt. Ich hatte wunderbare Tage und danke allen, die diese Reise so schön gemacht haben. Vorallem natürlich meinen Gastgebern Fabienne und Lena sowie Lena und Dominik, die mich je eine Woche aushalten mussten und mir ihre Lieblingsplätze gezeigt und mich auch sonst mit allerlei Tipps versorgt haben. Ich …

Tag 12: noch ein bisschen Sightseeing

Heute ging es nochmal nach Brooklyn, genauer gesagt nach Williamsburg. Das ist ein hippes Viertel, dass vor Jahren ziemlich viel Industrie hatte, jetzt aber dank des tollen Ausblicks auf Manhattan durch und durch gentrifiziert ist und sich im Mietniveau an Manhattan angepasst hat. Dort kann man nett bummeln, wenn man dem Gewusel von Manhattan mal entkommen möchte. Danach hat man uns aufs falsche Schiff geschickt – und aus der kurzen Überfahrt wurde ein fast einstündiger Trip auf dem East River, der nur 4$ gekostet hat. Das gab nochmal tolle Fotos von Downtown und den Brücken. Und wir waren an der Feuerwehrwache, die für Hollywood das Hauptquartier der Ghostbusters ist. Abends ging es nochmal nach Chinatown und Little Italy, die ich unbedingt nochmal im Dunkeln sehen wollte. Bei Little Italy hat sich das auch gelohnt. Die Stimmung und das Angebot an Restaurants und Cafés versetzten einen nach Rom. In Chinatown war es in den Straßen wesentlich ruhiger, dafür hatten sich die Bewohner in Parks zusammen gefunden und machten zum Beispiel Gymnastik zu chinesischer Pop-Musik. Der letzte …

Tag 11: Independence Day

Einer der wichtigsten Feiertage in den USA ist der 4. Juli, der Unabhängigkeitstag. Dieser Tag im Jahr 1776 gilt als Staatsgründung – Ende des Geschichtsunterrichts. Wir haben den Tag mit einem Picknick im Central Park begonnen. Später sind wir auf die andere Seite des Hudson Rivers nach Hoboken. Dort konnten wir dank Vitamin B auf einem Uni-Campus mit Blick auf Manhattan abends bei der Fortsetzung des Picknicks das Feuerwerk sehen. Das Feuerwerk ging ca. 30 Minuten und wurde von mehreren Schiffen im Hudson abgefeuert. (Das Video stammt nicht von mir)