Autor: Timo

Was macht man eigentlich den ganzen Tag in Dubai?

Dubai ist vor allem Shopping. Viel soziales Leben spielt sich in den Malls, den vollklimatisierten Welten ab, die neben hunderten Läden immer noch irgendeine Attraktion wie ein Multiplexkino oder auch mal eine Skihalle haben. Und natürlich den riesigen Foodcourt, wo es in erster Linie Fastfood gibt, das aus allen Herren Ländern stammt. Aufgrund der vielen Gastarbeiter sind Schwerpunkte die Küchen Indiens und des Nahen Ostens. Doch neben den vielen Malls sind in den letzten Jahren einige Sehenswürdigkeiten entstanden, die ein ganz anderes Bild der Stadt zeigen. Alles Grün in den Dubai Miracle Gardens Die Dubai Miracle Gardens sind nur in unserem Winter geöffnet. Da es in Dubai im Sommer regelmäßig über 40 Grad werden, wäre der Bewässerungsaufwand wohl zu groß. Und auch sonst funktioniert Gärtnern in Dubai nur mit künstlicher Bewässerung. Ein enormer Aufwand muss jedenfalls für diese Gartenanlage getrieben werden. Sie ist gar nicht mal so groß, zu Fuß ist man vielleicht in einer halben Stunde einmal drum herumgelaufen. Doch man sollte ich wesentlich mehr Zeit nehmen, es gibt jede Menge zu sehen. Da …

Hotelzimmer, die in Erinnerung bleiben

Meine liebe Freundin Bettina hat zur Blogparade aufgerufen: Welche Zimmer sind Euch im Gedächtnis geblieben? Das sind auch bei mir so einige, mal weil sie schön waren, mal weil sie irgendwie komisch waren. Ich teile die Erfahrung, dass es im selben Hotel völlig unterschiedliche Zimmer gibt. So gibt es in meinem Lieblingshotel auf Gran Canaria, dem Costa Meloneras, wunderbar ruhige Zimmer zur Landseite. Als ich mal (gegen Aufpreis) ein Zimmer auf der „Meerseite“ gebucht hatte, war das direkt über der Terasse vom Restaurant, wo morgens früh schon lautstark das Frühstück vorbereitet wurde. Das Steigenberger Hotel in Bad Homburg Hier war ich in den letzten zehn Jahren öfter zu Gast. In den ersten Jahren einfach nur wegen der günstigen Arrangements. Das Hotel selbst hatte viel von seinem Glanz verloren (immerhin 5 Sterne), die Zimmer waren seelenlos und abgewohnt. Dann wurde einmal von oben bis unten durchrenoviert und seitdem ist es wieder eine Top-Adresse. Die Zimmer sind sehr aktuell designt (was vielleicht in ein paar Jahren wieder out ist) und ich fühle mich dort sehr wohl. Insbesondere …

Glücklicher auf langen Flügen

Lange Flüge sind mir ein Graus, aber ein notwendiges Übel wenn man die Welt entdecken will. Nach ein paar Jahren hat man da so seine Tricks, die ich heute mit Euch teile. Natürlich kann ich nicht garantieren, dass meine Tipps bei Euch wirken, aber einen Versuch sind sie vielleicht wert und freue mich in den Kommentaren auf weitere Anregungen. Gut gesessen ist halb gewonnen Gerade wenn man wie ich über 1,90 groß ist, sind Sitzplätze mit mehr Beinfreiheit praktisch. Alles andere ist stundenlanges Verharren in unbequemen Positionen. Dabei machen für mich die Standard-Sitzabstände keinen Unterschied. Egal ob Ryanair oder Emirates – sie sind immer zu klein. Wenn es irgendwie machbar ist, kümmere ich mich daher schon bei der Buchung um eine Platzreservierung. Das lassen sich viele Airlines gut bezahlen und nehmen für Sitze mit mehr Beinfreiheit teilweise happige Aufschläge, aber je nach Flugdauer ist es mir das wert. Oft werden auch die Plätze am Notausgang gegen Aufpreis verkauft. Hier kann es jedoch passieren, dass man den Platz trotz Reservierung nicht erhält. Denn am Notausgang dürfen …

Hubschrauberrundflug über Manhattan

Als ich neulich in New York war, hatte ich einen Hubschrauberrundflug über Manhattan gebucht. Das ist ein tolles Erlebnis, wenn auch mit umgerechnet ca. 200 Euro für 15 Minuten nicht ganz günstig (mein Flug dauerte 20 Minuten. Ich war zu früh da und wurde in eine längere Tour upgegradet). Gebucht habe ich bei https://www.adrenaline.com/. Hier ein Video (ungeschnitten):

Kreuzfahrt im Indian Summer

Ende Oktober habe ich eine Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 6 gemacht. Von New York aus ging es bis Sydney (Kanada) und wieder zurück. Weitere Stationen waren Boston, Bar Harbor und Halifax. All-inclusive auf der Mein Schiff 6 Das war meine erste Kreuzfahrt mit Mein Schiff – und bestimmt nicht die letzte. Bei Mein Schiff ist die Besonderheit, dass nicht nur alle Mahlzeiten, sondern auch alle Getränke inklusive sind. Ausnahmen sind Champagner oder irgendwelche hundertjährigen Whiskeys usw. Die Mein Schiff 6 ist erst vor kurzem in Dienst gestellt worden und ist damit auf dem allerneuesten Stand der Technik. Sie bietet Platz für 2.500 Passagiere und sie bietet wirklich viel Platz. Selbst an Seetagen ließ sich sowohl an Deck als auch in den vielen anderen Bereichen immer ein Plätzchen finden. Das lag vielleicht auch an der Jahreszeit. Wie bei den meisten Kreuzfahrten wird der Tagesablauf von den Liegezeiten in den Häfen und den Öffnungszeiten der Restaurants bestimmt. Bei Mein Schiff gibt es in den Hauptrestaurants keine festen Essenszeiten, man kann einfach kommen und nach einem Tisch …

Dampfloks und Überschallflugzeuge im Technikmuseum

Im ersten Moment könnte man denken, man sei in der Nähe eines Flughafens. Denn sobald die Autobahn eine kleine Biegung gemacht hat, sieht man am Horizont ein Flugzeug knapp über dem Boden. Erst beim zweiten Blick stellt man fest, dass es sich dabei um ein aufgebocktes Flugzeug handelt – und dann noch so ein großes und dann sieht man noch ein paar kleinere… Denn direkt an der A6 zwischen Heidelberg und Heilbronn liegt das Technikmuseum Sinsheim. Neben vielen Autos, Zweirädern und jede Menge anderer Fortbewegungsmittel sind hier zwei Flugzeugtypen ausgestellt, die für eine ganz besondere Epoche der zivilen Luftfahrt standen: das Überschallzeitalter. Direkt hintereinander auf dem Dach des Museums sind hier die beiden einzigen Passagierjettypen ausgestellt, die im Liniendienst mit Überschallgeschwindigkeit unterwegs waren. Die westliche Concorde, eine britisch-französische Co-Produktion, und die sowjetische Tupolew Tu-144. Beide Maschinen sehen sich ziemlich ähnlich, was wohl daran lag, dass die Tu-144 entworfen wurde, um die geplante Condorde des Klassenfeinds zu übertrumpfen. Beide Maschinen können in Sinsheim besichtigt werden. Für mich waren sie das absolute Highlight des Besuchs. Auch sonst …

Tapas im Thalys

Neulich habe ich Freunde in Brüssel besucht. Von Köln aus braucht der Thalys ca. zwei Stunden. Für den Juli gab es Tickets ab 19 Euro für die zweite Klasse und 29 Euro für die erste Klasse. Also hab ich mir mal den Spaß der ersten Klasse gegönnt. Denn neben mehr Platz sollte es auch einen Snack und Getränke kostenlos geben. Und in der Tat: Der Zug war noch nicht aus Brüssel raus, da rollte schon wie im Flugzeug ein Trolley durch die Gänge, aus dem zum Abendessen kalte Tapas mit warmem Brot verteilt wurden. Die waren sehr lecker. Auch die Getränkeauswahl war gut. Neben diversen Softdrinks gab es Bier und Wein, nicht auf ein Glas beschränkt. Direkt danach gingen die freundlichen Herren noch mit Kaffee und Tee durch die Reihen. Jedoch waren sie nicht schnell genug mit dem Abräumen, sodass sich an den nächsten Bahnhöfen Zugestiegene auf Plätze setzen mussten, auf denen noch die Reste der Vorgänger zu finden waren (im Thalys gibt es automatisch eine Sitzplatzreservierung). WLAN über Grenzen hinweg Der Thalys hat wie …

Dublin – Guinness und Meer

Neulich erzählte mir ein Freund beim Bier, dass er im Sommer eine zweiwöchige Irland-Reise machen würde, am Anfang sei er ein paar Tage in Dublin. Der Zeitraum passte ganz gut in meinen Kalender und so buchte ich mir am nächsten Tag Flüge und am Mittwoch flogen wir gemeinsam nach Dublin. Direkt vorweg: So richtig vom Hocker gehauen hat mich Dublin jetzt nicht. Da gibt es wesentlich interessantere Städte. Dennoch war die Stadt mit Touristen überlaufen – vor allem Schüler und Studigruppen aus Spanien und Italien bevölkerten die Sehenswürdigkeiten. Davon gibt es einige, die zum größten Teil in der Innenstadt liegen, sodass man das sehr gut funktionierende Linienbusnetz gar nicht strapazieren muss. Viel sehen mit dem Dublin Pass Wie auch in vielen anderen Städten gibt es mit dem Dublin Pass eine Möglichkeit, mit einem Angebot möglichst viel zu sehen. Außerdem ist bereits der Transfer mit einem Express-Bus in die Stadt mit drin. Das Problem: Für den Transfer muss der Dublin Pass aktiviert werden. Wenn man einen Pass für mehrere Tage bucht, ist der erste Tag dann …

Das Vabali jetzt auch in Düsseldorf

Ich hatte ja schon über mein Lieblingsspa, das Vabali in Berlin, geschrieben. Irgendwann letztes Jahr entdeckte ich zufällig den Hinweis, dass dieses Jahr ein Vabali-Ableger in Düsseldorf eröffnen sollte. Meine Vorfreude war groß und im Februar war die Eröffnung. Kurz danach habe ich es gleich getestet, schließlich ist die Anreise nun deutlich kürzer. Direkt vorweg: Die Anlage in Düsseldorf steht dem Original in nichts nach – im Gegenteil: Während es in Berlin ziemlich zentral mitten in der Stadt liegt, befinden wir uns in Düsseldorf an einem See, dem Elbsee. Entsprechend geht der Blick aus vielen Saunen auch auf den See. Mein Höhepunkt ist die Seesauna, eben direkt am Wasser mit einem tollen Blick auf den See durch große Glasscheiben. Kleiner Nachteil: Man muss wie auch zu einigen anderen Saunen aus dem Gebäude raus, um dorthin zu gelangen. Bei strömendem Regen wie bei meinem Besuch Anfang März suboptimal…Dafür hat man sich so nach dem Saunagang das kalte Abduschen gespart. Im Gebäude selbst ist noch versteckt im Obergeschoss die Panoramasauna, die den gleichen Ausblick bietet. Auch sonst …